Das zweite Band mit zauberhaften Orten, Läden und Cafés in ganz Schleswig-Holstein

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Dr. Birgit Malecha-Nissen, MdB (Mitte) mit ihren Gesprächspartnern des Abends

E-Health war wichtiges Thema bei Hagener Schlossgesprächen

Der SPD-Ortsverein hatte im Rahmen seiner traditionellen Hagener Schlossgespräche zum Thema „Medizinische Versorgung im ländlichen Raum – Chancen und Risiken in der digitalen Zukunft“ eingeladen.

„Um Qualität und Erreichbarkeit der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum auch in der Zukunft sicher zu stellen, wird die Digitalisierung auch in diesem Sektor für große Veränderungen sorgen. Die sich rasant entwickelnde Digitalisierung bietet große Chancen besonders auch in einer älter werdenden Gesellschaft. Die meisten Menschen wollen möglichst lange in ihrem eigenen Zuhause leben. Heute schon eingesetzte „Notfall-Armbänder“ können in der Zukunft – vollgestopft mit moderner Hightech – regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen überflüssig machen. Ältere Patienten mit zum Beispiel chronischer Herzinsuffizienz können dann zu Hause Daten erheben – den Blutdruck, das Gewicht oder EKG – und dem Arzt elektronisch übermitteln. Hier stellt sich die dringende Frage, in Zukunft unsere Daten und damit die Persönlichkeit geschützt werden“, führte Birgit Malecha-Nissen, MdB und Ortsvereinsvorsitzende, ins Thema ein.

Das zweite Band mit zauberhaften Orten, Läden und Cafés in ganz Schleswig-Holstein

Das E-Health-Gesetz, das bereits Ende 2015 im Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, spielt dabei eine wichtige Rolle. Das E-Health-Gesetz enthält einen Fahrplan für die Einführung einer digitalen Infrastruktur mit höchsten Sicherheitsstandards und die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte mit dem langfristigen Ziel einer elektronischen Patientenakte. Bisher sind auf unseren Gesundheitskarten nur die Stammdaten vermerkt. Im Notfall ist es jedoch sinnvoll, dass alle wichtigen Daten gespeichert sind, wie die Einnahme von Medikamente und Krankheiten. Gleichzeitig müssen unsere Daten in Zukunft geschützt werden. Es war ein spannender Abend mit den fachkundigen Referentinnen und Referenten: Annette Langner, Staatssekretärin aus dem Landesministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung; Dr. Paul Raab und Thomas Jansen, IHK Kiel; Dr. Birgit Malecha-Nissen, MdB und Vorsitzende Ortsverein Probsteierhagen; Lutz Schlünsen, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, Bürgermeister der Gemeinde Stoltenberg.

Übersetzung:

E-Health bedeutet abgekürzt Electronic Health: „Auf elektronischer Datenverarbeitung basierende Gesundheit

Das sogenannte E-Health-Gesetz ist das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“