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Polizei
Die Kieler Polizei führte am Donnerstag auf der Kieler Gablenzbrücke Kontrollen durch – unter anderem bei einem 24-Jährigen, der mit 1,5 Promille im Auto unterwegs war

82-Jährige verursachte in Lübeck vier Unfälle in Folge

Am Freitagabend (27.01.) begann in der Straße An der Hülshorst in Lübeck eine größere Unfallserie. Die Fahrerin eines Fiat Bravo verursachte an insgesamt vier Unfallorten einen Sachschaden von über 17000 Euro.

Mehrere Zeugen meldeten über den Polizeiruf gegen 17.45 Uhr laute Unfallgeräusche. Ein unbeleuchteter schwarzer Kleinwagen hatte sich in der Straße An der Hülshorst zwischen geparkten Fahrzeugen und einer Grundstücksmauer über den Gehweg hindurchgezwängt. Dabei wurden insgesamt drei parkende Fahrzeuge und eine Mauer beschädigt. Der Fiat war zuvor vom Glashüttenweg in die Straße An der Hülshorst abgebogen und hatte dort aus bislang ungeklärter Ursache den Gehweg befahren. Dennoch fuhr der Wagen Am Schellbruch ohne Beleuchtung und Kennzeichen weiter und kollidierte mit einem entgegenkommenden blauen Opel Zafira einer 48-jährigen Lübeckerin. Ohne anzuhalten fuhr der Fiat weiter und gefährdete noch ein weiteres entgegenkommendes Fahrzeug, welches jedoch im letzten Moment noch ausweichen konnte.

Anschließend führte die Fahrt Am Schellbruch weiter über einen Grünstreifen neben der Fahrbahn. Dort wurde auf einer Strecke von 20 Metern ein Feldstein durch einen Anstoß versetzt und ein Verkehrszeichen mitsamt Mast und Betonfundament aus dem Erdboden gerissen und mitgeschleift. Trotz des nun unter dem Kleinwagen klemmenden Verkehrszeichenmastes fuhr der PKW weiter in den Forstmeisterweg. Erst die Kollision mit einem größeren Blumenkübel auf der Fahrbahn konnte die Unfallserie stoppen.

Die herbeigeeilten Beamten des 3. Polizeireviers Lübeck trafen vor Ort auf eine unverletzte, aber sichtlich geschockte 82-jährige Lübeckerin. Ihr Wagen musste abgeschleppt werden. Ihren Führerschein händigte die Seniorin den Polizisten noch an Ort und Stelle aus. Die weiteren Ermittlungen führt das 3. Polizeirevier in Lübeck durch.

Quelle: Polizei