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Frauen von Mann geschlagen

Lübeck (ots) – Am vergangenen Wochenende in der Nacht zum Samstag, 27.08.2016, kam es in der Innenstadt zu einem Vorfall, bei dem zwei Lübeckerinnen von einem Mann geschlagen wurden. Da der Mann unerkannt flüchten konnte, werden Zeugen gesucht.

Drei Freundinnen gingen am Samstag, gegen 00.25 Uhr, über die Fußgängerbrücke von der Musik- und Kongresshalle (MuK) kommend in Richtung „An der Untertrave“. Ihnen entgegen kam ein Fahrradfahrer. Als er sich auf Höhe der Frauen befand, rempelte er offenbar absichtlich eine der Freundinnen an. Er wurde von den Frauen auf sein Verhalten angesprochen. Unvermittelt schlug er daraufhin auf eine der Frauen (34-jährige Lübeckerin) ein, die daraufhin zu Boden stürzte. Dort ließ er nicht von ihr ab, sondern zog er ihr auch noch an den Haaren. Als die Freundinnen die beiden trennen wollten, schlug der Mann auf eine weitere Frau (35-jährige Lübeckerin) ein und zog auch ihr an den Haaren.

Ein couragierter Zeuge (34 Jahre, aus Lübeck) erkannte die Situation und trat dazwischen. Der Angreifer ließ nun von den Frauen ab und flüchtete auf der Seite der MuK mit seinem Trekking-Fahrrad in Richtung Drehbrücke. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach ihm blieb erfolglos. Die beiden Frauen wurden leicht verletzt.

Der Angreifer wird wie folgt beschrieben: zirka 30-35 Jahre alt, etwa 1,90m groß, schlanke Figur, dunkle Lederjacke, braune kurze Haare, Sechs-Tage-Bart, europäisches Aussehen, vermutlich Deutscher; am Lenker seines Trekkingrades führte er eine ALDI-Tüte mit sich.

Wer Hinweise zu dem Mann geben kann, wird gebeten, sich bei dem 1. Polizeirevier Lübeck unter der Telefonnummer 0451-1310 zu melden.

Zusatz: Auffällig war, dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls mehrere Personen im Bereich aufhielten. Nur der eine Zeuge griff jedoch wie beschrieben ein und eine Frau wählte den Polizeinotruf 110. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass von niemand verlangt wird, dass er persönlich eingreift (wie es der Zeuge getan hat) und sich damit womöglich in Gefahr bringt. Es sollte aber auf jeden Fall der Notruf gewählt werden, damit die Polizei alarmiert wird. So können dann auch wichtige Erkenntnisse sofort mitgeteilt werden (Personenbeschreibung, Fluchtrichtung, Rettungskräfte informiert falls erforderlich). Man könnte sich jedoch auch mit mehreren Personen zusammentun und gemeinsam gegen den Angreifer vorgehen. Möglichkeiten gibt es viele. Nichts zu tun und wegzuschauen ist jedoch die schlechteste Wahl!

Quelle: www.polizeipresse.de