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der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens plädiert für bestmöglichen Lärmschutz

Gädechens unterstützt Forderung nach bestmöglichem Lärmschutz

Optimaler Lärmschutz entlang der Schienenhinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung – diese Forderung unterstützt der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens mit Vehemenz schon seit langer Zeit und auch in der aktuellen Debatte. Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen sind die Pläne zum Ausbau der Rheintalbahn bei Offenburg. Dort besteht eine noch größere Problematik durch Güterzuglärm, wie sie auch in Ostholstein nach dem Bau der Festen Fehmarnbeltquerung befürchtet wird. Um den Anwohnerinnen und Anwohnern der Rheintalbahn einen bestmöglichen Lärmschutz zukommen zu lassen, soll nun statt einer normalen überirdischen Schienentrasse ein Tunnelabschnitt gebaut werden. Das Problem: Durch den Tunnelbau wird das Projekt volkswirtschaftlich unrentabel und dürfte nach den geltenden Regelungen der Haushaltsordnung des Bundes nicht umgesetzt werden. Daher soll nur für dieses Projekt eine Ausnahme beschlossen und höhere Kosten bewilligt werden. Gädechens plädiert nun dafür, eine solche Ausnahmeregelung auch für die Region Ostholstein zu schaffen.

Bereits in der letzten Wahlperiode hat der Abgeordnete Gädechens einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der Ostholstein zu einer Modellregion für bestmöglichen Lärmschutz machen sollte. Leider unterlag diese Initiative der sogenannten Diskontinuität. Sie besagt, dass Gesetzesvorhaben, die innerhalb einer Legislaturperiode nicht erledigt wurden, nach Ablauf der Wahlperiode automatisch verfallen. Gädechens bleibt aber dabei: „Ostholstein wird durch den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung stark belastet. Daher werbe ich unermüdlich darum, das Projekt so zu gestalten, dass die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort so gering wie möglich sind.“ In einem ersten Schritt wurde auf Betreiben der CDU ein Raumordnungsverfahren in Gang gesetzt. Im Ergebnis wurde der Trassenverlauf aus den Bäderorten hinaus verlegt und die Entscheidung getroffen, insgesamt 55km von 75km als Neubaustrecke zu errichten. Nun gehe es, so der Abgeordnete, um die Realisierung des bestmöglichen Lärmschutzes auf der Schienentrasse. „Dabei habe ich immer wieder darauf hingewiesen, dass die günstigste Option nicht die höchste Priorität haben darf“, erklärt Gädechens. „Die Menschen müssen im Vordergrund stehen und wenn das mehr kostet, dann kostet es eben mehr! Daher werbe ich für die Region von Bad Schwartau bis Fehmarn und sehe es als Frage der Gerechtigkeit, dass auch wir den bestmöglichen Lärmschutz kriegen – insbesondere wenn es in anderen betroffenen Regionen Deutschlands möglich sein soll!“