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Kritik am Alleingang Timmendorfer Strand

AKBO fordert erneut gemeinsames Konzept „Ostholstein-Express“

Die Planungen der Gemeinde Timmendorfer Strand, den Erhalt der Bäderbahn weiterhin mit der höchsten Priorität zu fordern, werden vom Arbeitskreis Bahn Ostholstein (AKBO) grundsätzlich positiv bewertet. Jedoch kritisiert der Arbeitskreis, dass es sich um einen Alleingang einer einzelnen Gemeinde handelt. „Das jeder Bürgermeister für seine Gemeinde eigene Planungen vorantreibt, ist nur richtig und rechtens. Jedoch waren wir beim Thema Bäderbahn schon einen Schritt weiter“, sagt AKBO Sprecher Jens Junkersdorf. Für den Arbeitskreis Bahn Ostholstein steht weiterhin ein gemeinsames und kreisweites Konzept im Vordergrund. Potentieller Betreiber könnte bei einer entsprechenden Forderung durch das Land die AKN sein. Jedoch müsse man dafür an einem Strang ziehen, so Junkersdorf. „Nur mit gemeinsamen Planungen können wir das Ziel für jeden Einzelnen und für ganz Ostholstein erreichen.“ Die Idee des Arbeitskreises: Mit einer hochgetakteten Regionalexpressverbindung die zukünftig wegfallende ICE-Anbindung auf der bisherigen Trasse durch Ostholstein bis nach Fehmarn unter dem Produkt Ostholstein-Express zu kompensieren. Die bisherige Anbindung auf der Bestandstrasse wäre sichergestellt ohne den Güterverkehr und schnellen Fernverkehr zu behindern. Positiver Nebeneffekt – Der kostenintensive Neubau von Haltepunkten auf der Grünen Wiese wie beispielsweise in Oldenburg könnte damit entfallen. Junkersdorf verweist auf den geplanten Haltepunkt im Oldenburger Bruch für 4,5 Millionen Euro: „Die Bahn hat bislang keine Zusage gemacht langfristig über 2019 hinaus hier einen ICE halten zu lassen. Damit wird der 400 Meter Bahnhof unnötig und Verschwendung von Steuergeldern.“