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Kollektive Vertragsunterzeichnung im Sitzungssaal des Rathauses: Kommunalpolitiker und Geschäftsleute lassen sich von den Stadtwerken Oldenburg mit Energie versorgen Foto: Stadt Oldenburg in Holstein

Stadtwerke Oldenburg: Bekenntnis zur regionalen Versorgung

Oldenburg. Eigentlich war es nur eine ganz normale Vertragsunterzeichnung – doch daraus wurde eine beeindruckende Feierstunde: Im Sitzungssaal des Oldenburger Rathauses unterschrieben jetzt bekannte Persönlichkeiten der Stadt ihre Lieferverträge für die Energieversorgung durch die Oldenburger Stadtwerke. Das regionale Unternehmen beliefert die Bürgerinnen und Bürger seit dem 1. Juni dieses Jahres mit Strom und Gas aus der heimischen Wirtschaft.

Die Stadtwerke Oldenburg in Holstein GmbH mit der Stadt als Hauptgesellschafterin setzt bei der Energieversorgung auch auf das Knowhow ihrer regionalen Partner und Gesellschafter – die Stadtwerke Neustadt in Holstein und Eutin. Als einer der neu gewonnenen Kunden warb Thomas Bauer, Betriebsleiter des Kastanienhofes Oldenburg, für einen Wechsel des Energieanbieters: “Ich habe mit großem Interesse die politischen Diskussionen über die Stadtwerke Oldenburg in Sitzungen und Medien verfolgt. Als Vertreter eines regionalen Unternehmens liegt es mir sehr am Herzen, dass wir unsere Waren und Dienstleistungen nach Möglichkeit aus der Region beziehen. Die Aufträge hierfür gehen fast ausschließlich an die heimische Wirtschaft. Dieser regionale Gedanke war der Auslöser, sich mit der Thematik generell zu beschäftigen, den Energieanbieter zu wechseln.”

Durch den Wechsel zu den Stadtwerken Oldenburg spare der Kastanienhof künftig 15 Prozent an Stromkosten ein. Bauer: “Geld, das wir somit für andere pädagogische Zwecke verwenden können. Dass wir ausschließlich Öko-Strom beziehen, passt zum Nachhaltigkeitskonzept, wofür unsere Einrichtung schon seit Jahren steht.”

Helmut Schwarze, ehemaliger CDU-Stadtverordneter und Bürgervorsteher, nannte die Beteiligung an den entsprechenden Entscheidungen als einen weiteren Grund, sich für das Angebot der Stadtwerke Oldenburg zu entscheiden: “Das alles ist in gute Bahnen gekommen und bringt die Stadt voran. Deshalb mache ich gern als Abnehmer von Energie dabei mit. Ich gehe davon aus, dass wir bald Gewinne abschöpfen und Arbeitsplätze schaffen können.” Sein SPD-Kollege Jürgen Schröder, ebenfalls ehemaliger Stadtverordneter, Bürgervorsteher und wie Schwarze Träger des Ehrenringes der Stadt Oldenburg, haben die Preis-Leistungsdaten der Stadtwerke überzeugt: “Und besonders wichtig ist mir, dass ich im Fall eines Falles nicht irgendwo nach langer Wartezeit in einem Callcenter abgespeist werde, sondern dass ich einen Ansprechpartner vor Ort habe.”

Apropos: Derzeit ist das Kundenbüro der Stadtwerke Oldenburg noch im Rathaus untergebracht, ab Dezember beziehen die Mitarbeiter aber eine eigene Einrichtung mitten im Zentrum in unmittelbarer Nähe zur Stadtverwaltung. Martin Voigt, Bürgermeister und vertretungsberechtigter Geschäftsführer der Stadtwerke, verspricht sich großen Zulauf durch das künftige Kundenbüro: “Wir setzen auf die Mundpropaganda. Bereits jetzt sind namhafte Betriebe zu den Stadtwerken übergetreten.” Er fügte augenzwinkernd hinzu: “Wir sind auf Zuwachs vorbereitet – entsprechende Verträge liegen bereit.”

Marc Mißling, Geschäftsführer der Stadtwerke Eutin und Prokurist des Oldenburger Unternehmens, nannte die Ziele: “Wir wollen ein vollintegriertes Versorgungsunternehmen sein. Zum 1. Januar 2016 werden wir den Netzbetrieb für die Stromversorgung verantwortlich übernehmen. Sämtliche hierfür erforderlichen Abläufe liegen im Zeitplan. Sobald die Stadtwerke Oldenburg die eigene Kompetenz für die Netze hat, ist das Unternehmen ein Volldienstleister, wie wir ihn uns vorstellen.”

An der kollektiven Vertragsunterzeichnung nahmen neben den ehemaligen Bürgervorstehern Schröder und Schwarze sowie Thomas Bauer auch Bürgervorsteherin Susanne Knees, Erste Stadträtin Annette Schlichter-Schenck (SPD), der CDU-Stadtverordnete Jens Junkersdorf, Stadtwerke-Aufsichtsrat Dr. Henning Andrees, die SPD-Stadtverordnete Andrea Kümmel, KulTour Oldenburg-Geschäftsführer Michael Kümmel sowie Stadtwerke-Chefin Vera Litzka, Marc Mißling von den Stadtwerken Eutin und Oldenburgs Bürgermeister Martin Voigt teil.

Die Stadtwerke Oldenburg weisen darauf hin, dass sie wie ihre Partnerunternehmen in Eutin und Neustadt ausschließlich zertifizierten Öko-Strom aus Wasserkraft mit dem Qualitätslabel Renewable PLUS anbieten.